Neuigkeiten der RISER ID Services GmbH.

Länder gehen gegen Datenpooling vor

Die Innenministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg haben Unternehmen untersagt, die Ergebnisse aus Melderegisterauskünften in eigenen Datenbanken dauerhaft zu speichern und an Dritte weiterzuverkaufen. Diese im Markt gängige Praxis des sogenannten „Poolings“ wird als Verstoß gegen den Datenschutz betrachtet, da die Beauskunftung aus dem Pool die Kontrolle der Herausgabe von Meldedaten durch die Meldebehörde unterläuft. So können Maßnahmen der Meldebehörde zum Schutz der Meldedaten von BürgerInnen, wie z.B. Auskunftssperren oder die zwingend eindeutige Identifizierung der Person, übergangen werden.


Auch für Unternehmen, welche auf die Melderegisterauskünfte angewiesen sind, birgt das Pooling Gefahren. So können veraltete Informationen oder falsche Personen beauskunftet werden. Für Unternehmen ein hohes Risiko zumal Ihre eigenen Kundendaten in den Pool einfließen und so Dritten zugänglich gemacht werden.

Das Unabhängige Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hat in einer Stellungnahme die restriktive Auskunftspraxis der schleswig-holsteinischen Meldebehörden gegenüber Adressvermittlern ausdrücklich begrüßt.

 

RISER distanziert sich grundsätzlich von der Praxis des Poolings von Meldedaten und begrüßt daher den Schritt der Innenministerien hin zu einem effektiveren Schutz von personenbezogenen Daten. Als Auftragsdatenverarbeiter nach § 11 BDSG verarbeitet RISER jede Kundenanfrage als Melderegisterauskunft und überlässt die Entscheidung über die Erteilung einer Auskunft den dafür verantwortlichen Meldebehörden.

 


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