Neuigkeiten der RISER ID Services GmbH.

Technische Umstellung stellt Beteiligte auf Geduldsprobe

Das seit 2015 geltende Bundesmeldegesetz (BMG) wurde zum Mai 2017 angepasst. Eine erhebliche Verbesserung ergibt sich hierbei durch die Möglichkeit, Anfragen wieder mit dem Merkmal „Geschlecht“ stellen zu können. Gleichzeitig wurde ebenfalls eine grundlegend neue Version des XMeld-Standards verpflichtend. Dieser Standard gibt vor, in welchem Format und mit welchen Inhalten die zu übertragenen Daten an die Meldebehörden zu senden sind. Jede Kommune, jedes Rechenzentrum und auch Softwarehersteller hatten neben vielen kleinen auch diese beiden großen Baustellen mit einem hohen Umstellungsaufwand zu bewältigen.

Neue Herausforderungen der Identifikation

Schwierigkeiten blieben natürlich nicht aus. Wurde etwa zur möglichen Anfrage-Kombination aus vollständigem Vor- und Nachnamen sowie Geschlecht und Geburtsdatum zusätzlich eine korrekte Anschrift mitgeliefert, konnte das Ergebnis dennoch negativ sein, wenn etwa der Ortsname in der Anfrage anders geschrieben wurde, als im Melderegister hinterlegt. Während die einen Auskunftslieferanten buchstabengetreu eine Auskunft verweigerten, freuten sich die anderen über die verbesserte Treffergenauigkeit. Auf der sicheren Seite sind RISER-Kunden, wenn sie mit dem Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und Geschlecht anfragen. Die zusätzliche Angabe der Anschrift hilft jedoch bei der manuellen Nachbearbeitung durch den Sachbearbeiter, eine Person zu identifizieren.

Probleme erkennen und beseitigen

Eine Woge an Software-Patches zog quer durch die Republik. In allen Bundesländern wurden BMG-Änderungen unterschiedlich ausgelegt. Als bundesweiter Auftragsdatenverarbeiter kommunizierte RISER mit allen Stellen und testete aufwändig IT-Verfahren, um Schwachstellen möglichst schnell zu identifizieren. RISER-Kunden bemerkten die Umstellung lediglich dadurch, dass einige Kommunen für wenige Tage nicht erreichbar waren.

Offene Punkte

Entspannung breitet sich jedoch noch immer nicht in allen Punkten aus. Im Zuge der BMG-Änderung 2017 erhöhten einige Kommunen die Gebühren insbesondere für Nachbearbeitungen. Auch führt der bedingte Sperrvermerk auf Anschriften von etwa Pflegeeinrichtungen weiterhin zu stark erhöhtem manuellem Aufwand in den Behörden.

EU-DSGVO: Nach dem Update ist vor dem Update

Nicht mehr ganz ein Jahr haben Behörden, Branchen-Softwarehersteller und Unternehmen, um sich auf die europaweiten Anpassungen des Datenschutzes einzustellen. Im Mai 2018 wird für alle die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) verbindlich. Bis dahin werden sich die Schwachstellen offenbart haben. Diese von allen Seiten zu beleuchten, wird am 7. Juni 2018 in Berlin möglich sein, dann findet die 9. RISER-Konferenz statt, Deutschlands große Fachtagung zum Meldewesen.

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